Neu gebaute Draussenküche, von Pergola überdacht, neben dem Wohnhaus in Südeuropa

Robuste Outdoor-Küche

Von ,

Hierzulande träumen viele davon. Im Süden ist sie gang und gäbe: die Außenküche. Gibt es etwas Schöneres, als draußen zu kochen? Die Vorteile einer Küche im Freien sind klar: Man spart sich die Dunstabzugshaube bzw. den Kochfeldabzug, kocht an der frischen Luft, kann gleich in der Küche den Grill anwerfen und um die Ecke die Kräuter pflücken.

Neu gebaute Outdoor-Küche direkt neben dem Wohnhaus
Diese Outdoor-Küche wurde gerade eben fertig gestellt. Ihre feierliche Einweihung hat sie noch vor sich.
Klar, dass eine robuste Outdoor-Küche nicht aus Holz, vor allem nicht Pressspan sein sollte. Ein ordentlicher Regenguss, und der Korpus wäre im Eimer. Frost würde die Küche genauso zerstören. Am besten ist also, seine Gartenküche zu mauern. Klinkersteine sind gut geeignet. Porenbeton ist eine gute Alternative. Der muss dann allerdings verputzt werden, damit keine Nässe eindringen kann.

Am Küchensockel oder im Betonboden darunter sollte eine Feuchtigkeitssperre aus reißfesten Folien oder Bitumenpappen eingesetzt werden. Ob man es nun bei einer Küchenzeile belässt oder noch eine freistehende Küchentheke baut: Obenauf macht sich eine Natursteinarbeitsplatte am besten. Und sie hält auch jeder Witterung stand. Vorausgesetzt sie wird leicht schräg montiert, sodass sich keine Wasserlachen bilden können, die bei Minusgraden gefrieren.

Man braucht natürlich noch eine Aussparung für die Spüle und für das Kochfeld. Am besten lässt man die Arbeitsplatte auch ein paar Zentimeter überstehen. So schützt sie die Schranktüren vor Regen. Subtropische und tropische Harthölzer wie Teakholz sind wegen ihrer hohen Konzentration an Ölen robust gegen Witterungseinflüsse, Schimmel- und Insektenbefall. Hier gibt's noch mehr Tipps zum Bau einer Gartenküche.

Wer keine Erfahrung mit solcher Art Küchenbau hat, sollte einen Fachmann zu Rate ziehen. Alternativ kauft man sich eine mobile Gartenküche aus Edelstahl. Grundvoraussetzung ist, dass man überhaupt ausreichend Platz hat, entweder im eigenen Garten oder auch im Schrebergarten.

Zurück zur Übersicht
Bewertungen
(0 Bewertungen)

Kommentare (0)

Kommentieren