Der nordische Wohnstil gehört immer noch zu den beliebtesten Einrichtungsarten. Schnörkellos und dennoch mit einem gewissen Liebreiz – eben nicht hochglänzend glatt oder betont elegant – wirkt dieser Stil gerade bei Küchenmöbeln freundlich zurückhaltend und gleichzeitig zutiefst behaglich.
Warum ist skandinavisches Küchendesign durchgängig so beliebt? Ganz einfach: Erstens entspricht es mit seinen vorwiegend hell gehaltenen Fronten, wie zum Beispiel in Muschelweiß oder Nordic Sand matt, der verbreiteten Lieblingsküchenfarbe. Zweitens strahlt sein nur ganz zart aufgetragener Landhausstil unheimlich viel Gemütlichkeit aus. Drittens werden wir unbewusst in solchen Küchen doch immer an die schönsten Kindergeschichten wie die von Pippi Langstrumpf oder Michel aus Lönneberga erinnert.

Helle, offene und gemütliche Küchen
In den Ländern Nordeuropas herrscht insbesondere im Winter lange Dunkelheit. Um dem entgegen zu wirken, setzen die Skandinavier bei ihrer Kücheneinrichtung auf offene und lichtdurchflutete Räume in hellen Farben. Weiß oder Pastelltöne spielen dabei eine große Rolle, denn so wird das Licht auf Wänden und anderen Oberflächen besser reflektiert. Möbel aus hellem Holz sorgen für ein Extra an Gemütlichkeit, was Sie oben an der Thekenlösung mit ihren passenden Holzbarhockern sehen können.
Holz prägt eine Kücheneinrichtung im skandinavischen Stil auf besondere Weise. Verwendet werden dabei vor allem heimische Hölzer wie Birke, Fichte oder Kiefer. Sie können sie für den Fußboden einsetzen, die Wände mit Holzpaneelen verkleiden oder eine Arbeitsplatte aus hellem Massivholz wählen. Ebenso möglich sind Schrankfronten in Holzoptik oder pflegeleichte Laminatrückwände in realistischem Holzdesign. Durch seine natürliche Struktur und die warme Farbe sorgt das Material für Behaglichkeit in Ihrer Küche.
Ebenfalls typisch für den Skandi-Stil und ideal, um optische Weite zu schaffen, sind stilvolle Vitrinenschränke und Hängeschränke mit Glaseinsatz. Sie lockern die Küchenzeile auf, wirken wunderbar luftig und lassen das Licht tief in den Raum fallen. Zudem bieten sie den perfekten Rahmen, um schönes Alltagsgeschirr elegant in Szene zu setzen:

Im skandinavischen Einrichtungsstil gilt ein Motto ganz besonders: Objekte sollen funktional und ästhetisch zugleich sein – die Form folgt der Funktion. Schlichte und organische Formen, die sich an der Natur orientieren, passen deshalb am besten in eine nordische Küche. Hinter den verglasten Fronten der Vitrinenschränke lassen sich solche Lieblingsteile geordnet präsentieren, ohne dass die Küche unaufgeräumt wirkt. Dekorieren Sie beispielsweise den Esstisch mit einer tiefen Schale aus Keramik oder einer hohen Vase aus Glas, die ohne Schnörkeleien auskommt. Ein paar frische Zweige in Tonkrügen oder Blumen aus dem Garten holen Ihnen die unberührte Natur ins Haus. Eben diese Naturverbundenheit spielt beim nordischen Stil eine große Rolle.
Bewusst Akzente setzen
Wenn Sie Ihre Küche mit skandinavischem Flair einrichten, sollten Sie bewusst Akzente setzen. Beispielsweise können Sie Geschirrtücher mit nordischen Mustern aufhängen, einen Teppich mit Streifen verlegen oder Fliesen mit besonderem Dekor an Böden oder Wänden einsetzen, wie die gemusterten Zementoptikfliesen oben eindrucksvoll zeigen. Einen reizvollen Effekt erreichen Sie auch mit den typischen Pendelleuchten aus Holz oder Metall. Ihre organische Form gliedert sich sehr gut in die Kücheneinrichtung ein. Auch eine über der Insel hängende Reling für Kochgeschirr setzt einen funktionalen und stilvollen Akzent.
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