Seniorin aus Süddeutschland beim Putzen ihrer Küche

Welcher Putztyp bist du?

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Eine tiefenpsychologische Studie, mit der der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) den Kölner Marktforscher rheingold salon beauftragte, zeigt: Putzen ist nicht nur ein wirksames Mittel, um die Wohnung in Ordnung zu halten. Es hilft auch, das eigene Seelenleben zu stabilisieren.

Seniorin aus Süddeutschland, glücklich beim Putzen ihrer Küche
Haben wir doch schon immer gewusst: Putzen macht froh!

Über 1000 Personen wurden für die IKW-Studie qualitativ interviewt und quantitativ befragt. Das Ergebnis passt zu dem vor einigen Jahren diagnostizierten Cocooning-Trend, sich vor der immer komplexeren Wirklichkeit ins häusliche Privatleben zurückzuziehen. Das gilt auch beim Putzen: 80 Prozent der Befragten sagten, dass ihr Zuhause für sie in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden sei. Durch Putzen und Aufräumen in den eigenen vier Wänden schaffen Viele sich eine Vertrautheit, die sie außerhalb ihres Heims vermissen. 55 Prozent schilderten, dass ihnen ein sauberer und geordneter Wohnraum das Gefühl gibt, den Alltag besser in den Griff zu bekommen. rheingold resümmiert: Putzen und Ordnung zuhause hat gegenüber den letzten Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen und erfährt eine ganz neue Wertschätzung.

Fünf verschiedene Putztypen

Unabhängig von der individuellen Einstellung und Herangehensweise an das Thema Putzen zeigten sich für die Forscher fünf verschiedene Putztypen:

Perfektionisten lieben es gerne vollkommen sauber und ordentlich. Jeder Schmutz muss sofort nach der Entstehung entfernt werden. Menschen dieses Typs versuchen durch besonders perfektionistisches Putzen, sich selbst und das Leben zu kontrollieren. 35 Prozent der Befragten waren Perfektionisten.

Kaschierer bevorzugen Ordnung an den Stellen, die für alle sichtbar sind. Offensichtliche Unordnung und Dreck müssen zwar beseitigt werden, der Putzaufwand sollte aber möglichst gering sein. Die Kaschierer demonstrieren durch ihr Putzverhalten, dass sie ihr Leben im Griff haben. 24 Prozent der Studienteilnehmer waren Kaschierer.

Nach Ansicht der Herrscher putzt niemand so gut wie sie oder er selbst, auch wenn das Putzen an andere delegiert wird. Ihre Auffassung von Sauberkeit ist die einzige, die sie gelten lassen. 17 Prozent aller Befragten ähnelten dem Putztyp der Herrscher.

Lebenskünstler widmen sich dem Thema Putzen mit großer Gelassenheit und legen für sich ganz individuell fest, was sauber ist. Dazu passt, dass dieser Putztyp häufig auch ganz eigene Ordnungssysteme entwickelt. 15 Prozent der Studienteilnehmer gehörten zu den Lebenskünstlern.

Menschen, die dem Putztyp Kontroletti ähneln, könnten auch als heimliche Herrscher bezeichnet werden. Auch sie glauben, die einzigen zu sein, die wissen, wie richtig geputzt wird. Anders als der Herrscher präsentiert sich dieser Putztyp nach außen jedoch als Diener, der die ganze Putzarbeit übernimmt. Die Kontrolle über Putzen und Sauberkeit behält aber auch sie oder er allein. 10 Prozent der befragten Männer und Frauen wurden bei der Studie dem Typ Kontroletti zugerechnet.

Unter diesem Link erfährt man noch mehr zur Studie.

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