Aromen Nordindiens Abbildung aus dem Buch Curry die 120 besten Rezepte Dorling Kindersley Verlag

Viel mehr Currys!

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Curry – das ist lange, lange nicht nur die eine Gewürzmischung aus dem Supermarkt, sondern eine ganze Palette aromatischer Bouquets und eine enormen Bandbreite an gleichnamigen Gerichten.

Kochbuch Curry die 120 besten Rezepte Dorling Kindersley Verlag

Die Garmethoden reichen von einfach bis raffiniert. Und bei den Gerichten kann es sich auch um einen Hackfleischauflauf, eine Nudelsuppe und sogar um Salate handeln. Vivek Singh, britischer Sternekoch und bekannt für seine innovative Interpretation der indischen Küche, hat schon einmal Curry-Rezepte aus aller Welt in einem Buch zusammengefasst. Für die Neuauflage hat er sich mit Kennern und bekannten Küchenchefs zusammengetan und präsentiert nun 120 Gerichte aus aller Welt.

Die Wurzeln des Currys reichen bis ins alte Persien zurück, aber es war vor allem Nordindien, von wo aus sich Curry-Gerichte in zahlreichen Abwandlungen verbreiteten: Wo auch immer Menschen aus Nordindien hinzogen, nahmen sie diese Zubereitungsart mit und entwickelten in Anpassung an die örtliche Nahrungsmittelpalette neue Curry-Kreationen.

Panir in Nusssauce Rezeptabbildung im Buch Curry die 120 besten Rezepte Dorling Kindersley Verlag
Himmlisches Paneer firdousi - Panir in Nuss-Soße - Seiten 104, 105

Das oben abgebildete „Paneer firdousi“ ist ein vegetarisches Gericht, bei dem indischer Frischkäse mit Sahne, 13 verschiedenen Gewürzen, Cashew- und Pistazienkernen, Mandeln und Sultaninen erst gebraten, dann geköchelt wird. „Firdousi“ bedeutet „himmlisch“. Der Begriff stammt aus dem Urdu und ist typisch für die Mogulküche. Die alten Mogulherrscher waren so begeistert von der zugrunde liegenden Nuss-Soße, dass sie diese Gerichte oft mit Blattgold oder -silber garnieren ließen.

So unterschiedlich allein die Würzung ausfallen kann, werden Ingwer, Knoblauch und Chili selten darin fehlen. Auch Kurkuma ist fast schon unverzichtbar, genauso Galgant, Koriander oder Senfmehl. Doch je nach Region finden sich noch einige andere Zutaten wie Ajowan und Anis in Nordindien, Tamarinde in Südindien, Minzeblätter in Pakistan oder Zitronengras in Thailand, um nur einige wenige zu nennen.

Aromen Nordindiens Abbildung aus dem Buch Curry die 120 besten Rezepte von Indien bis Afrika Dorling Kindersley VerlagDas Buch präsentiert solche landestypischen Ausprägungen und dazu Grundrezepte wie Curry- oder Zwiebelpaste, Relish, Ghee, Tamarindenwasser oder salzige Limonade. Unter anderem wird auch gezeigt, wie man je nach Verwendungszweck die einzelnen Gewürze vorbereitet, den Mixer benutzt oder Gemüse einlegt.

Link zum Buch auf der Verlagsseite: "Curry – die 120 besten Rezepte von Indien bis Afrika", erschienen im Dorling Kindersley Verlag – 368 Seiten, über 200 farbige Fotos – ISBN 978-3-8310-4385-9

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