Bevor Ihr die letzte Leuchte montiert, lohnt sich ein Blick auf ein Detail, das gerne übersehen wird: Küchenoberflächen und Licht arbeiten immer zusammen – im besten Fall Hand in Hand, im schlechtesten gegeneinander. Neben einer guten Farbwiedergabe (CRI-Wert von mindestens 90) entscheiden auch die vorhandenen Materialien über die Wirkung des Lichts.
Warum Materialien den Unterschied machen
Nicht jede Oberfläche geht gleich mit Licht um. Manche schlucken es, andere werfen es zurück – und genau das entscheidet darüber, wie angenehm später die Sicht am Herd oder an der Küchenspüle ist:
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Matte Oberflächen (z. B. matte Fronten, dunkles Holz) streuen das Licht sanft, schlucken aber auch viel Helligkeit.
Tipp: Plant hier ruhig eine Lichtquelle mehr oder Leuchten mit höherer Leistung ein. -
Glänzende Oberflächen (z. B. Glas, Hochglanzfronten, Edelstahl) reflektieren das Licht direkt. Falsch platzierte Leuchten blenden da schnell und ermüden die Augen.
Tipp: Setzt hier auf indirektes Licht oder diffus streuende Abdeckungen (Opaldiffusoren), um Reflexionen zu minimieren.

Mit dimmbaren LED-Leuchten, die es in den unterschiedlichsten Bauformen gibt, ist man auf der sicheren Seite. So gibt es für die Küche bspw. Unterschrankleuchten mit 5 Helligkeitsstufen (20–100 %) und 3 Farbtemperaturen: Warmweiß (3000 K), Neutralweiß (4500 K) und Kaltweiß (6000 K).
Steuern lässt sich die gewünschte Dimmung wahlweise per drehbaren, in die Wand montierten Reglern oder aber per Fernsteuerung oder auch per Smartphone. Hier bieten Hersteller wie Naber oder Phillips Automatisierungssysteme für individuelle Lichtszenarien an inklusive Bewegungssensoren oder zeitlicher Einstellbarkeit wie bspw. morgens kaltweiß, abends warmweiß.

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