Auch das hat es früher schon mal gegeben: Küchen mit Schiebetüren an den Unterschränken. Jetzt erobern sie aufs Neue unsere Küchen – aber um einiges optimiert.
Schiebetüren sind praktisch, weil sie nicht im Weg sind, wenn sie offen stehen. Denn anders als bei einem Drehtürenschrank schwingen sie nicht nach vorne auf. Entsprechend ist um das Küchenmöbel weniger Freifläche nötig. Klar: Beim Öffnen eines Schiebetürschranks muss man sich für eine Schrankseite enscheiden, doch ein Seitenwechsel gelingt im Handumdrehen.
Früher verlief die Führung der Türen oberhalb mittels Schiene und unten mittels Spurrille in der Türblattkante. In den 1950er-Jahren konstruierte man das üblicherweise aus Holz bzw. Spanplatten, und entsprechend schwergängig war das Ganze. Dazu kam, dass die untere Spurrille schnell Schmutz ansetzte, was das Auf- und Zuschieben zusätzlich erschwerte. Heutzutage sind die Beschläge aus Nylon, Aluminium bzw. Edelstahl. Das erleichtert das Aufschieben der Türblätter enorm.
Umso leichter geht’s, wenn die Schiebetüren als Schwebetüren konstruiert sind. Dabei laufen die Türen auf Rollen in einer Führungsschiene an der Oberkante des Schranks. Nach unten hängen sie frei. Weil die Aufhängung an der Oberkante nicht sichtbar ist, entsteht der Eindruck schwebender Türen – oben zu sehen am Beispiel der in Bronze-Mattlack ausgeführten Kücheninsel.
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